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So gelingt die letzte Nacht des Jahres
Tipps für eine unglücksfreie Silvesternacht hat die Freiwillige Feuerwehr in Dänischenhagen parat.
Dänischenhagen
– Zwei Tage noch, dann bricht das neue Jahr an. Der Wechsel wird gefeiert, und für viele Menschen sind dabei Raketen und Böller ein Muss. Allzu oft wird jedoch vergessen, dass eine gewisse Gefahr von ihnen ausgeht, hat Marc-Oliver Haßlberger, stellvertretender Wehrführer aus Dänischenhagen, festgestellt. Worauf zu achten ist, damit jeder Bürger und auch die Kameraden der Feuerwehr den letzten Abend des Jahres ungestört genießen können, erläuterte Haßlberger im Gespräch mit unserer Redaktion.
„Ich bin so froh, dass die Papiertonnen in diesem Jahr vor Silvester geleert wurden“, sagt Haßlberger. In den Vorjahren sei es imme wieder vorgekommen, dass in die zur Abfuhr bereitgestellten Tonnen Knaller geworfen wurden. Die Tonnen fingen Feuer, die Brandbekämpfer mussten ausrücken. „Das ist so überflüssig“, meint Haßlberger verärgert. Bürgern in Gemeinden, in denen der Müll kurz vor oder nach Silvester abgeholt wird, rät er deshalb, die Tonnen erst kurz vor der Abfuhr an die Straße zu stellen. „Wenn sie dicht an Häusern, Garagen oder Carports stehen, ist die Gefahr groß, dass das Feuer überspringt“, gibt Haßlberger zu bedenken. Auch empfiehlt er allen, die nicht zu Hause feiern, sämtliche Fenster zu schließen, damit Feuerwerkskörper nicht in die Räume fliegen und dort unbemerkt einen Brand auslösen können. In diesem Zusammenhang appelliert er daran, Rauchmelder in allen Räumen der Wohnung oder des Hauses zu installieren. „Die kosten nicht viel und können Leben retten“, sagt Haßlberger. Zwei Tipps hat er noch dazu: beim Kauf auf das GS-Zeichen achten, dass für Zuverlässigkeit bürgt, und niemals den Melder mit Zigarettenrauch testen – die eingebaute Photozelle könnte beschädigt werden und im tatsächlichen Ernstfall nicht reagieren.
Wer selbst Böller und Raketen zünden möchte, sollte einige Regeln beachten. Schließlich handele es sich bei Feuerwerkskörpern um Sprengstoff, betont Haßlberger. Gezündet werden sollten sie nur im Freien und außerhalb der Reichweite von leicht brennbaren Gegenständen oder Reetdächern, sagt Haßlberger weiter und erinnerte, dass eben wegen solcher Dächer in Scharnhagen das Zünden von Raketen verboten ist. Generell sei ein ausreichender Abstand zwischen Menschen, Tieren, Gebäuden, Bäumen, Autos und den Knallkörpern einzuhalten. „Knallfrösche zum Beispiel springen weiter weg“, gibt Haßlberger zu bedenken.
Damit Raketen senkrecht in den Himmel starten können, sollten nur solche Flaschen oder Rohre verwendet werden, die wirklich sicher stehen. „Und Versager niemals ein zweites Mal anzünden“, mahnt Haßlberger. Die Lunte sei meist schon halb abgebrannt, und der Feuerwerkskörper gehe schneller los. „Da bleibt keine Zeit mehr, die Hand wegzuziehen“, warnt der stellvertretende Wehrführer.
Susanne Meise

„Die kosten nicht viel und können Leben retten“, wirbt Marc-Oliver Haßlberger für Rauchmelder.

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