Presseartikel

Kartoffelfeuer und Aufregung
Freute sich auf den Laternenumzug in Altenholz. Lennart Hennies (6).
Altenholz/Dänischenhagen – Ganz konzentriert hielt Josi Zietz (2) die Laterne. Ihre Augen leuchteten, und die Zunge wanderte bei all der Konzentration von einem Mundwinkel zum anderen. Als die kleinen Beine beim Laternenumzug am Freitagabend müde wurden, durfte sie im Bollerwagen den Rest der Strecke
zurücklegen.
Denn auch wem der einstündige Marsch durch Altenholz etwas zu lang wurde, das Finale wollte sich niemand entgehen lassen: Mit einem großen Feuerwerk vom Dach der „famila“-Filiale endete der erstmals von der Freiwilligen Feuerwehr Altenholz und „famila“ gemeinsam veranstaltete Laternenumzug.
Die Musikzüge aus Holtenau, Friedrichsort und Gettorf sorgten für die musikalische Begleitung. Über 500 Laternengänger hatten sich nach Schätzung der Altenholzer Wehr eingefunden. „Das war ein voller
Erfolg“, freute sich Uwe Claußen, stellvertretender Ortswehrführer in Altenholz, über den Zuspruch.
Auch in Dänischenhagen kamen am Freitagabend viele große und kleine Leute zusammen, um nach einem
Laternenumzug in Begleitung des Kaltenhofer Musikzuges beim Kartoffelfeuer dabei zu sein.
„Letztes Jahr haben die Kartoffeln richtig gut geschmeckt. Man muss sie nämlich in eine Gluthöhle stecken“, wusste Janne Ludwig (9) aus der Erfahrung der letzten Jahre. Mit Hilfe langer Bambusstöcke konnten
alle Grillfreudigen in den Genuss von im Feuer gegarten Erdäpfeln kommen. Auch Grillwurst und Getränke
wurden den Gästen der Feuerwehr Dänischenhagen und dem örtlichen DRK angeboten.


So manche Kartoffel ging beim Kartoffelfeuer in Dänischenhagen in der Glut verloren.Für Aufregung sorgte der kurz vor 20 Uhr ausgelöste Feueralarm. „Wir hatten gerade alle Instrumente des Musikzuges im Löschfahrzeug verstaut, als die Sirene ging“, berichtete Thorsten Wilms, der daraufhin mit einer Gruppe Feuerwehrleute abrückte. Glücklicherweise handelte es sich um einen Fehlalarm. „Obwohl wir uns natürlich für die Zeit der Veranstaltung bei der Leitstelle abgemeldet hatten, wurden wir angefordert“, ärgerte sich Marc-Oliver Hasslberger, stellvertretender Ortswehrführer, über die unnötige Aufregung. gif

 

Fotos Gifhorn, (c) Eckernförder Nachrichten, 06.11.2006

Wohntrakt gerettet

Großeinsatz in Dänischenhagen: Im Ortsteil Hohenstein hat am Montagabend ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude lichterloh gebrannt. Gegen 18 Uhr wurden zunächst die beiden Freiwilligen Feuerwehren aus Dänischenhagen und Kaltenhof alarmiert, wenig später auch alle übrigen fünf Wehren aus dem Amtsbereich und schließlich sogar die Feuerwehr aus Altenholz. „Wir hätten andernfalls zu wenig Wasser gehabt“, sagte Amtswehrführer Hans-Jürgen Hilbert. 120 Männer und Frauen waren auf diese Weise vor Ort.

Das Feuer hatte sich nach Hilberts Angaben rasch ausgedehnt, der Wind stand ungünstig, Flammen schlugen aus dem Dach, das Innere des Gebäudes selbst sei „heftig vernebelt“ gewesen. 20 Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten kämpften dort mit dem Element – sie waren über eine Bodenluke hinein gelangt.
Ein Boot, ein Trecker, Anhänger, ein Wohnwagen und Kleinmaterial wurden vollständig zerstört. Der Wohntrakt dagegen blieb aufgrund der „hoch motivierten Einsatzkräfte“, wie Hilbert lobend sagte, vollständig unversehrt. Auch Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden. 

   

Nach etwa eineinhalb Stunden war der Brand gelöscht. Um ein Aufflammen von Brandnestern zu vermeiden, hielten Mitglieder der Dänischenhagener und Kaltenhofer Wehr in den Stunden danach weiter Brandwache. Insgesamt wurde laut Hans-Jürgen Hilbert ein Drittel des Wirtschaftsgebäudes vernichtet. Über die Schadenshöhe könne derzeit ebenso wenig eine Aussage gemacht werden wie über die Ursache. Jetzt ermittelt die Kripo. zel

 

Veröffentlicht 25.10.06. (c) Eckernförder Nachrichten

 

Halle ging in Flammen auf

Bei einem Brand in Dänischenhagen sind am Montagabend etwa 120 Feuerwehrleute aus dem gesamten Umland im Einsatz gewesen. Gegen 18 Uhr war aus bislang ungeklärter Ursache in einer Lager- und Wohnhalle ein Feuer ausgebrochen. Während die Flammen ein Drittel der Lagerhalle samt einem Boot, Traktor und Wohnwagen rasch zerstörten, blieb der Wohntrakt durch den Einsatz der Feuerwehr verschont. Menschen und Tiere wurden nicht verletzt.


Veröffentlicht 25.10.06. (c) Kieler Nachrichten

Dänischenhagener Jugendwehr wurde vor 25 Jahren ins Leben gerufen

Dänischenhagen – Für Merle Schulz war klar: „Ich habe mal bei einer Übung zugesehen. Das hat mir gefallen. Und außerdem ist mein Bruder Torben auch in der Feuerwehr, und der hat viele gute Sachen erzählt.“ Das reichte der Elfjährigen als Grund, um im Frühling dieses Jahres in die Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Dänischenhagen einzutreten. Für Fabian Basch stand das Interesse an der technischen Hilfeleistung im Vordergrund – die Handhabung von Schere und Spreizer haben es dem 16-Jährigen angetan. Und der zwölfjährige Oke Reichel sagt, dass das Erlernen der Ersten Hilfe für ihn wichtig sei. Doch egal, welcher Grund es am Ende wirklich ist – mit 22 Mitgliedern kann sich die Jugendabteilung der Dänischenhagener Wehr sehen lassen. Und die Festzeitschrift, die zum 25-jährigen Bestehen – der Festkommers wird Freitag, 29. September, ab 19 Uhr im Gerätehaus gefeiert – entstanden ist, belegt mit Zahlen und Fakten, dass es in jedem Jahr des Bestehens durchschnittlich 20 Mitglieder gegeben hat.

 

„18 Jungen und vier Mädchen im Alter von zehn bis 17 Jahren treffen sich alle 14 Ta-ge dienstags in der Zeit von 17 bis 19 Uhr, um in Sachen Feuerwehr fit zu werden“, erklärt der 22-jährige Jugendwart Christian Basch. Alle haben ein Ziel: Mit 16 Jahren in die aktive Wehr übernommen zu werden. Dass das klappen kann, beweisen unter anderem Boris Hansen und Marc-Oliver Haßlberger. Beide waren in der Jugendwehr, beide sind heute noch dabei. Dabei gehörte Haßlberger sogar zu den Gründungsmitgliedern im Jahr 1982. „Den Gründungsaufruf habe ich im Amtsblatt gelesen. Das war eine einschneidende Entscheidung für mich“, erinnert sich Haßlberger daran, wie er damals als Zwölfjähriger seinen ersten „Feuerwehr-Kombi“ angezogen hat. Das sollte nicht sein letzter Feuerwehranzug bleiben, 25 Jahre später trägt er den blauen Rock immer noch leidenschaftlich gern. „Selbst das Sicherheitsdenken hat sich im Lauf der Jahre verändert“, so Hansen.
  Doch für die Mitglieder der Jugendwehr zählen derzeit nur Feuerwehrtechnik, Sport und Spiel, bis sie die Reife für die „große“ Wehr erlangt haben. Denn das ist ihr erklärtes Ziel: „Wir freuen uns auf die Wehr, weil wir so lange drauf gewartet haben“, sagt Florian Sell (15). Wie wichtig dabei die Fitness ist, stellen die Jugendlichen am Sonnabend, 30. September, unter Beweis: 28 Gruppen mit neun Teilnehmern starten nacheinander zu einem zirka acht Kilometer langen Orientierungsmarsch. „Damit lassen wir zum Jubiläum eine alte Tradition wieder aufleben“, freut sich Haßlberger auf das Festwochenende. Und die kleine Merle kann entscheiden, ob ihr so ein langer Marsch auch so gut gefällt wie der Rest bei der Feuerwehr.

Aus den Eckernförder Nachrichten vom 26.09.2006

 

Dänischenhagens Jugendfeuerwehr feierte das 25-jährige Bestehen
Jubiläumsgäste: (kniend von links) Gemeindewehrführer Klaus Stache und Gründungsmitglied Marc-Oliver Haßlberger, (von links) Bürgermeister Wolfgang Steffen, Jörn Böttger (Kreisbrandmeister zur Gründerzeit), Jugendwart Christian Basch und die ehemaligen Jugendwarte Marco Jäger, Rolf Petersen, Peter Rehbehn mit „Feuerwehr-Mama“ Silke Stache und dem neuen Bollerwagen.
  Wer Geburtstag hat, der bekommt Geschenke. Und wer das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr feiern kann, der bekommt sogar eine ganze Menge an Geschenken – und so freuten sich die Mitglieder der Dänischenhagener Jugendfeuerwehr am vergangenen Wochenende nicht nur über prall gefüllte Umschläge, sondern auch über rund hundert Gäste, die mit den aktiven Jugendlichen im Feuerwehrgerätehaus einen kurzweiligen Festkommers erlebten, der mit vielen Anekdoten aus den vergangenen Jahren gespickt war.

  Jugendwart Christian Basch – zu seiner Überraschung wurde er von Ortswehrführer Martin Peters am
Ende der Veranstaltung zum Hauptfeuerwehrmann befördert – hatte viele Ehrengäste geladen, unter anderem waren die ersten Jugendwarte wie Peter Rehbehn, Rolf Petersen und Marco Jäger dabei. Die launige Festrede von Gründungsmitglied Marc-Oliver Haßlberger – dabei ging es um einen zwölfjährigen Jungen, der aus seinem „langweiligen“ Leben in die von Abenteuer und Spannung geprägte Jugendwehr gekommen und ihr bis heute treu geblieben ist –, machte vielen deutlich, worum es unter anderem bei der Jugendwehr geht: Soziales Engagement wird neben dem technischen Verständnis und der Brandbekämpfung gelehrt. Und etwas Gutes hat die Jugendwehr auch für die „große“ Wehr: Haßlberger bezeichnete sie als „Kaderschmiede“, denn viele aktive Wehrleute entstammen der Jugendwehr.

  Nicht nur der Jugendwart und sein Assistent Torsten Mrotz (der für die Festzeitschrift verantwortlich war) wurden gelobt, auch „Feuerwehr-Mama“ Silke Stache bekam Applaus – die Sommerfreizeiten fallen in ihr Ressort. Es waren nicht nur „alte“ Gäste beim Kommers, auch befreundete Jugendwehren aus Röbersdorf, Altenberge, Ferdinandshof, Barum und Schilksee ließen sich das Fest nicht entgehen. Doch es wurde in dem Zusammenhang nicht nur gefeiert: Am nächsten Morgen stand für die jungen Wehrleute ein Orientierungslauf mit vielen Stationen auf dem Programm.

Wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert: Jugendwart Christian Basch             Beim Orientierungslauf wurden Ballons zum Platzen gebracht.




Fotos eix(2)/hfr(1)
(c) Eckernförder Nachrichten, 02.10.2006

 

Beim Empfang kamen 138 000 Euro für die World Childhood Foundation zusammen

Geplauder über die Arbeit des Ehrenamtes: Ministerpräsident Peter Harry Carstensen mit den Dänischenhagener Feuerwehrleuten Boris Hansen, Jörg Seiffert und Thomas Langer (von links)Dänischenhagen/Strande – Als Hausherr beim Golf- und Landclub Gut Uhlenhorst hatte Eckhard Sindt beim Besuch der Königin tagsüber alle Hände voll zu tun. Doch beim Empfang und dem anschließenden Galadiner in Strande konnten sich Eckhard Sindt und Ehefrau Bettina dann entspannt verwöhnen lassen, der „königliche“ Teil der Childhood Charity auf dem Golfplatz war beendet – in Dänischenhagen hatte alles geklappt.

Von Sorka Eixmann

Dass alles klappte, lag unter anderem an der Arbeit der Polizei. Einsatzleiter war Matthias Gille aus Gettorf, an seiner Seite war der Altenholzer Polizeichef Kai Schlimbach auf dem Golfplatz unterwegs. Die beiden sorgten für die sichtbare
Präsenz – ganz unsichtbar agierten zusätzliche Hundestreifen, die das gesamte Clubgelände im Auge hatten. Gille war auch der erste, der über die Ankunft der schwedischen Königin informiert wurde. „Am meisten macht uns heute die Hitze zu schaffen“, erklärte Schlimbach – doch auch die Polizisten wurden auf dem Golfplatz gut versorgt. Ähnliches war von den Feuerwehrleuten zu hören. Boris Hansen, Jörg Seiffert und Thomas Langer von der Freiwilligen Feuerwehr Dänischenhagen waren im Einsatz – freiwillig, versteht sich. Und da kam ein Plausch über das Ehrenamt und ihre Arbeit mit Ministerpräsident Peter Harry Carstensen gerade recht. Auf dem Golfplatz war es sehr sonnig und heiß, auch im Strander Zelt mussten abends die Dachluken geöffnet werden, „vorher war es nicht zu ertragen“, erzählte Strandes Bürgermeister Udo Lüsebrink. Vom abendlichen Diner blieb ihm vor allem die Vorspeise im Gedächtnis – Seezungenröllchen und Krebsschwänze. Und noch etwas fiel auf: „Kaum war die Königin aus dem Bentley gestiegen, ging sie sofort zu den wartenden Kindern. Das hat mir gefallen“, so das Gemeindeoberhaupt. „Sie war fast mehr Mutter als Königin“, beschreibt Eckhard Sindt in diesem Zusammenhang auch seinen Eindruck. Bereits auf dem Golfplatz hatte sie sich lange mit den Blumenkindern unterhalten – fernab des Protokolls. „Die World Childhood Foundation ist eine Herzensangelegenheit der Königin, das merkt man an ihrem Engagement“, fügte Sindt noch hinzu, auf dessen Golfplatz für den guten Zweck gegolft wurde. „Man hat das Gefühl, sie steht mit dem ganzen Herzen dahinter. Das ist der Eindruck, den sie hinterlässt“, betont er. Und da es bei dem Projekt um finanzielle Unterstützung für Kinder in Not geht, hat Eckhard Sindt auch bei der Versteigerung zugunsten der Childhood Foundation mitgemacht. „Für 1400 Euro gab es für unseren Sohn Valentin ein von Michael Ballack signiertes Trikot. Der Hauptpreis, ein Smart, wurde von der zwölfjährigen Tochter des Veranstalters gewonnen – und direkt zur Versteigerung frei gegeben“, plaudert Eckhard Sindt aus dem Nähkästchen. Insgesamt sollen beim abendlichen Empfang 138000 Euro zusammengekommen sein. Gegen Mitternacht war der Tag für Königin Silvia vorbei, auch Bettina und Eckhard Sindt machten sich auf den Heimweg. Mit der Gewissheit, viel Arbeit, aber auch viel Gutes verrichtet zu haben.

Veröffentlicht 05.07.06 (c) Eckernförder Nachrichten

Bettina Sindt (rechts) und Ehemann Eckhard (Vierter von links) als Zuschauer, während Königin Silvia die Blumenkinder begrüßt.

 

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