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Am 7.10.2013 wurde der Übungsabend in den Marinestützpunkt Kiel-Wik verlegt, um dort mit den Maltesern, Johannitern und dem DRK Kiel eine große realitätsnahe Übung zu fahren.

 

Löschfahrzeuge aus Dänischenhagen und Kaltenhof

Schwerpunkt der Übung:

Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst, Training der Jahrespraktikanten, MANV Sichtung mit Lüdoc-Karten(Massenanfall von Verletzten), das Arbeiten ohne Notärzte und Orgl (organisatorischer Leiter Rettungsdienst)

 

 

 

 

 

 


 

Objekt war ein leerstehendes Büro- und Lagergebäude auf dem Gelände des Stützpunktes, welches uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Vielen Dank an den Kasernenoffizier Herrn Grandt sowie Stützpunktfeuerwehr.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Szenario:

Eine Gruppe von etwa 10 Jugendlichen nutzt das leerstehenden Gebäude um sich auszutoben. Einige von Silvester übrig gebliebene Feuerwerkskörper werden modifiziert, jedoch explodieren diese vorzeitig. Eine Passantin bemerkt den Knall, sowie die Rauchentwicklung und verständigt die Rettungsleitstelle.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Dänischenhagen, die FF Kaltenhof und ein RTW des MHD, die im Bereich der Wik in Bereitstellung stehen, werden mit dem Stichwort: FEU Rauch, R01 alarmiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lage vor Ort:

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst treffen kurz darauf etwa zeitgleich am Unfallort ein. Der weitläufig und unübersichtlich Gebäudekomplex, der sich in zwei Einzelgebäude aufteilt, die mit einer Brück verbunden sind, ird erkundet. Eine Rauchentwicklung, Feuerschein und Hilferufe sind aus dem Gebäude wahrzunehmen.

Der Einsatz: Durch den Einsatzleiter bekommen die Gruppenführer ihre Aufgaben zugeteilt. GF Dänischenhagen: Menschenrettung und Brandbekämpfung, GF Kaltenhof: Wasserversorgung, Beleuchtung und Unterstützung mit PA-Tragern, der Rettungsdienst geht in Bereitstellung.

Das MZF der FF Dänischenhagen wird als Einsatzleitung genutzt. Das Stichwort wird auf FEU b2 Y erhöht. Weitere Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes werden angefordert.

 

Einsatzverlauf: Der Brandherd wird durch 2 PA-Trupps im Innenangriff schnell gefunden, die Person jedoch ist in dem Gebäudekomplex zunächst nicht zu erreichen bzw. aufzufinden. Zwei weitere PA-Trupps rüsten sich aus und gehen ebenfalls zur Menschenrettung vor.

 

 

 

 

Nach und nach wurden immer mehr "verletzte" und "tote" Jugendliche in dem Gebäude gefunden. Besorgte Eltern eilen zur Unfallstelle, die im weiteren Verlauf ebenfalls betreut und versorgt werden mußten. Auf Grund dieser Tatsachen wurde vom Gesamteinsatzleiter MANV Alarm (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Die individuelle Behandlung und Betreuung wurde eingestellt und eine Erst-Sichtung sowie ein Behandlungsplatz wurde eingerichtet.

 

 

 

 

Die Übung dauerte ca. 2 Stunden und wurde gut abgearbeitet. Dieses nicht alltägliche Szenario forderte alle Beteiligten so einiges ab. Die Zusammenarbeit aller Kräfte verlief

gut. Durch diese Übung wurden geringe Defiziente aufgezeigt, aber auch bestehende Abläufe gefestigt, vertieft und in ihrer Funktion bestätigt.

z.B. das Schlauchpaket, die Kennzeichnungswesten, das Belüftungsgerät und die "neue" Lampenbrücke sind eine gute Investition

. Wiedereinmal zeigte sich, dass das häufige praktische üben Wirkung zeigt; nicht zuletzt das Anlegen der Atemschutzgeräte, Nutzung des Todmannwarners, Kommunikation über Funk und vieles mehr, funktionierte Einwand frei.

 

 

 

Die Übersicht über die gesamten Einsatzkräfte,sowie die Trupps im Innenangriff zu behalten und diese zu steuern, muss von den Führungskräften intensiv geübt und durchgeplant werden.

Es waren ca. 40 Einsatzkräfte, mit 2 Löschfahrzeugen, unser MZF als ELW, 5 RTW's sowie 2 KTW's an der Übung beteiligt. Wir hatten auch mehrere Fotografen, 14 Darsteller und diverse Ausbilder der Hilfsorganisationen, die die Bewertung des Rettungsdienst-Personals vornahmen, an der Einsatzstelle.

 

Wir danken allen Beteiligten für ihren Einsatz und hoffen, dass es bald wieder so eine großartige Übung geben wird. Besonders sind noch einmal die Schmiker, Darsteller, Ausbilder, Kasernenoffizier Herrn Grandt sowie Stützpunktfeuerwehr und Thomas Höpfert von MHD hervorzuheben. DANKE

 

 

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